Document targeted security notifications and private configuration
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# Gezielte Sicherheitsmeldungen aus Wazuh
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`notify.py` läuft auf einem nativen Wazuh-All-in-one-Server mit Python 3.9+.
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Es liest den lokalen Indexer mit TLS-Prüfung und dem vorhandenen lokalen
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Admin-Zertifikat; private Schlüssel werden nicht kopiert oder ausgegeben.
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Die Software verändert keine Indexer-Daten und führt keine Inhalte aus Logs aus.
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`kev.py` ist die gemeinsame Kataloglogik aus `../docker-security/scan.py`.
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## Meldungsauswahl
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- Aktuelle High-/Critical-OS-Schwachstellen in CISA KEV, nur bei aktiven Agents.
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- Andere High-/Critical-OS-Funde erst nach einer konkreten, versionierten und
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befristeten Prüfung in `approved_findings` der privaten Konfiguration.
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- Neue/geänderte Image-Befunde mit positiver KEV-Zuordnung. Das ist ein Hinweis
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auf bekannte Ausnutzung andernorts, kein Nachweis eines Angriffs auf den Host.
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- Positive ClamAV- und VirusTotal-Regeln sowie hoch eingestufte Meldungen mit
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den Gruppen `malware`, `yara` oder `compromised`. Normale Logins, Paketupdates,
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SCA-Ergebnisse und generische Rootcheck-Muster werden nicht weitergeleitet.
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- Anhaltende unvollständige Image-Scans und Ausfälle der zentralen Prüfung.
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Schwachstellen müssen standardmäßig eine Stunde lang im aktuellen Inventar
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bestehen bleiben, damit automatische Updates und Inventarsynchronisation eine
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Chance haben. Positive Malware-Erkennungen werden bei der nächsten Prüfung
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verarbeitet. Der Timer prüft alle fünf Minuten. Gleiche Befunde bleiben nach
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Zustellung still; Versionsänderungen werden erneut beobachtet. Behebungen und
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Erholungen sind still. Ein erneuter tatsächlicher Befund kann neu melden.
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Vorübergehend getrennte Agents werden nicht als behoben behandelt.
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Bekannte Fehlzuordnungen werden ausgeschlossen: die Telnet-Server-Lücke im
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reinen Client, Linux-Kernel-Lücken in Headerpaketen oder inaktiven Kerneln und
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die Windows-spezifische Next.js-Lücke auf diesen Linux-Hosts.
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## Private Konfiguration auf dem Manager
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- `/opt/wazuh-actionable/notify.py` und `kev.py`: Code, root, Modus 700.
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- `/etc/wazuh-actionable/config.json`: Dashboard-URL, Schonfrist und geprüfte
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zusätzliche Befunde; root, Modus 600.
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- `/etc/wazuh-actionable/discord-webhook`: Webhook als einzelne Zeile; root, 600.
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- `/var/lib/wazuh-actionable/`: privater Katalog, Zustand, Deduplizierung und
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Zustellungsstatus. Keine Rohlogs oder privaten Schlüssel in Discord.
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- `wazuh-actionable.service` / `.timer`: zentrale Prüfung; ein fehlgeschlagener
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Versand wird nicht als zugestellt markiert und später erneut versucht.
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Prüfen ohne Versand und ohne Aktualisierung des Benachrichtigungszustands:
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```bash
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python3 /opt/wazuh-actionable/notify.py --dry-run
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systemctl status wazuh-actionable.timer
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journalctl -u wazuh-actionable.service -n 20 --no-pager
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```
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`--dry-run` darf den öffentlichen KEV-Cache aktualisieren und stellt nur
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lesende Indexer-Abfragen. Der Webhook kommt nie ins Repository. Discord-Mentions
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sind deaktiviert. Keine regelmäßigen Erfolgsmeldungen oder täglichen Zusammenfassungen.
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## Grenzen
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KEV ist keine vollständige Liste ausnutzbarer Lücken. Auch ein KEV-Treffer kann
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weitere Bedingungen haben, die geprüft werden müssen. Neue High-/Critical-Lücken
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außerhalb KEV werden nicht automatisch als konkrete Gefahr eingestuft; das
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Wazuh-Inventar bleibt ihre vollständige Prüfliste. Die Auswahl ersetzt keine
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Anwendungsanalyse. ClamAV, YARA oder zusätzliche Anwendungslogs werden hier nicht
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installiert; ihre Meldungen können nur verarbeitet werden, wenn die entsprechenden
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Erkennungen bereits eingerichtet sind. Ein fehlender Angriffstreffer beweist keine
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Abwesenheit eines Angriffs.
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Für Image-Erholungen und aktuelle Scan-Gesundheit werden die aktuellen
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Docker-Security-Regeln 110800–110806 und der entsprechende Scanner benötigt.
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Ein Blick in die historische Alert-Liste allein beweist keine aktuelle Betroffenheit.
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